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Stratus Anwenderbericht


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DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

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Stratus ftServer sichern Personaleinsatzplanung und -verfügbarkeit bei der deutschen Flugsicherung

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist als privatwirtschaftlich organisiertes Untenehmen für die Flugüberwachung und -sicherung im deutschen Luftraum zuständig. Das gilt für zivile ebenso wie für militärische Flüge. Neben der Platzkontrolle in den 19 bundesweit verteilten Towern betreibt die DFS fünf Radarzentralen. In Berlin, Bremen, Langen bei Frankfurt am Main und München wird der Untere Luftraum bis 24.500 Fuß (ca. 7.500 Meter) kontrolliert, in den Radarzentralen Karlsruhe und München der Obere Luftraum, oberhalb von 24.500 Fuß.

Eine weitere Radarzentrale befindet sich im niederländischen Maastricht, sie gehört der europäischen Flugsicherungsorganisation Eurocontrol und kontrolliert den Oberen Luftraum über Nord- und Westdeutschland sowie über den BeNeLux-Staaten. Insgesamt kontrollieren die Lotsen täglich bis zu 9.000 Flüge. Die IATA als internationale Organisation der Fluggesellschaften hat der DFS im Jahr 2000 den 'Eagle Award' verliehen – ein Synonym für 'beste Flugsicherung der Welt'. An der Beibehaltung dieses hohen Leistungsstandards arbeiten bei der DFS nahezu 5.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Open Quotation MarkSeit Nutzung der Stratus ftServer ist es in der Personalkoordination zu keinem durch IT-Probleme bedingten Engpass gekommen. Wir haben ein wirklich fehlertolerantes und hochverfügbares System, das wir zudem jederzeit zentral unter Kontrolle haben: ein flugmeilenweiter Unterschied zur früheren Lösung.Close quotation mark

Nicole Nieten
Operational Staffing
DFS

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Einsatzplanungssystem ist unternehmenskritisch

Bei aller Technisierung der Abläufe in der Flugsicherung, ist der Mensch nach wie vor der kritische Faktor: Auch bei der Personaleinsatzplanung darf es keinesfalls zu Engpässen kommen, denn sind zu wenige oder übermüdete Mitarbeiter im Einsatz, dann können die Folgen katastrophal sein. Deshalb hat die Verfügbarkeit des Einsatzplanungssystems für die DFS ebenso hohe Priorität wie die Verfügbarkeit der Systeme zur Flugüberwachung. Bei der DFS kommt zu diesem Zweck eine für Windows-Betriebssysteme entwickelte Applikation zum Einsatz. In der Vergangenheit lief die Applikation auf proprietären Hochverfügbarkeitsplattform, die allerdings in der Wartung hohe Kosten verursachte. In Zusammenarbeit mit dem Systemhaus Sysdat hat die DFS deshalb nach einer Alternative gesucht, die wirtschaftlich attraktiver ist, aber ein Höchstmaß an Fehlertoleranz bzw. Ausfallsicherheit bietet. Nach einer ausführlichen Evaluation unterschiedlicher Ansätze, setzte sich der Stratus ftServer als optimale Lösung durch.

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Hohe Verfügbarkeit und einfaches Management auf einer Standard Betriebssystemplattform

Der Betrieb der Systeme bei der DFS bestätigten die Angaben von Stratus: Der ftServer erreichte eine Verfügbarkeit jenseits der 99,999 Prozent. Die bei der DFS eingesetzten ftServer der W-Serie sind Hardware-redundant. Das heißt, dass das Motherboard mit der CPU ebenso doppelt vorhanden ist wie die Speichersysteme und die Stromversorgung. Fiele eine Rechnerkomponente aus, würde die nicht betroffene Rechnerhälfte die Aufgaben übernehmen. Das geschieht vollautomatisch und erfordert keinen Eingriff eines Administrators.

Die meisten anderen Hochverfügbarkeitslösungen benötigen Mechanismen, die zusätzlichen Administrationsaufwand erfordern und zudem dazu führen, dass Standardanwendungen speziell angepasst werden müssen, bevor sie implementiert werden können. Im Stratus ftServer sind die Hochverfügbarkeitsfunktionen bereits in die Intel-Hardware integriert und Applikationen lassen sich auf einem Windows-Standardbetriebssystem einsetzen. Die „Lockstep“-Technologie von Stratus sorgt dafür, dass alle Rechen- und Speicheroperationen synchron von beiden Rechnerhälften durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden zudem verifiziert, Fehler erkannt und ohne Beeinträchtigung der laufenden Prozesse isoliert.

Über die ebenfalls integrierte 'Call-Home'-Technologie schlägt der Rechner nach dem Ausfall einer Komponente selbstständig Alarm – im konkreten Fall bei der DFS-Zentrale in Langen – und bestellt zugleich bei Stratus vollautomatisch das erforderliche Ersatzteil. Dieses würde am Folgetag geliefert und ließe sich ohne eine Sekunde Downtime austauschen.

Open quotation markDer Betrieb der Systeme bestätigte die Angaben von Stratus: Der ftServer erreichte eine Verfügbarkeit jenseits der 99,999 ProzentClose quotation mark

Nicole Nieten
Operational Staffing
DFS

Die 'Call-Home'-Technologie erlaubt auch eine zentrale Fernwartung der Systeme, die bei der DFS an fünf unterschiedlichen Standorten zum Einsatz kommen. Nicht nur laufen die einzelnen ftServer also ausgesprochen wartungsarm, sondern sie lassen sich auch von einem zentralen Punkt aus ohne großen Personalaufwand überwachen und pflegen. Das senkt die Administrationskosten noch weiter.

Im Frühjahr 2004 startete die DFS die Migration auf Stratus ftServer. Die seither gemachten Erfahrungen bestätigten die guten Ergebnisse aus der Evaluierungsphase und die DFS ist sich sicher, auch in Zukunft die höchstmögliche Flugsicherheit durch optimalen Personaleinsatz gewährleisten zu können.

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